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Hallo Leute,
heute beschreibe ich euch wie ihr ein Nachtsichtgerät der 1.Generation baut. Die von mir verwendete Röhre ist eine Philips XX1080 , die ihr im Netz für 15 Euro gebraucht oder 30€ neu aus dem Depoverkauf bekommt. Leider sind die Röhren nicht Selektiert! Das heist jede Röhre die ihr bekommen werdet, hat entweder andere Leutfarben oder Helligkeitsunterschiede die bei der Herstellung ganz normal auftauchen. Damit sie dem MIL Standart entsprechen werden die besten Röhren ausgesucht und nach ihren Eigenschaften in 3 Klassen unterteilt. die letzteren 2 Klassen bekommen "wir". Ich habe es so gemacht, das ich mir 10 Stück bestellt und dann selbst Selektiert habe. Ein enstprechenden Testaufbau für Bildverstärker habe ich mir selbst gebaut, wonach ich die Röhren in Verstärkung und Helligkeit sowie Leuchtfarbe und Schärfe sortieren kann. Am Rande sei noch kurz gesagt, das ich die Russenröhren aber bevorzuge z.B. die V8 (EP33) diese benötigt nur 15-19KV Beschleunigungsspannung undist nur ein Virtel so groß wie die Philips. Bei den V8 gibt es keine Fokusspannung um die man sich sorgen muss. Eine Optik voran benötigen NSG Röhren alle!
Kurze Einleitung und die Technik, die ich sehr oberflächlich kurz erkläre. ( Mehr dazu im Wiki)
Kurz gesagt es giebt momentan 3 Generationen auf dem Markt. Die Generation 0.(um 1940) ist die älteste und benötigt eine aktive Ifrarotlichtquelle damit man im dunkeln überhaupt etwas sehen kann, man nennt diese Röhren auch Bildwandler weil sie infrarotes Licht in ein sichtbares Licht wandeln. Ein Vertreter ist das Fero51 der damaligen Deutschen Arme. Danach kommt die Generation 1(um 1950) z.B. das Fero 52 dieses kommt ohne zusätzliche Infrarotquelle aus allerdings nur wenn ausreichen Restlicht vorhanden ist wie z.B. Mond oder Sternenlicht .Die Generation 2 (um 1960) kommt gänzlich ohne zusätzlichem Infrarot aus, ist aber mit eine der teuersten Röhrentechnologien je nach Zustand der Röhre am Markt. Auserdem ist hier der Bildgewinn zur Gen1 am extremsten da hier erstmalig Mikrokanäle zur Verstärkung genutzt wurden. Die 3. und letzte Generation (um 1980) ist nicht auf dem Zivilmarkt vertreten! und wen doch da hat diese Röhre eigenschaften der 2. Geneartion! diese kommen etwa durch verschleiß oder Fehlproduktion zustande. Die Technik der Gen3.beruht jedoch auf der 2. Generation nur wurden hier andere Kathodenbeschichtungen verwendet. Und die Lebensdauer erhöhte sich auf bis zu 10.000h.
Bild 2: Hier die Treiberschaltung mit nachgeschalteten 20KV Brückengleichrichter und dem Timer Baustein NE555 bei etwa 1,4 kHz Taktfrequenz. Dabei bleibt der FET kalt, deshalb benötigt er auch kein Kühlblech.
Im Bild 3. sehen wir den Schalplan des Wandlers hier kann mit dem Poti zwischen einer Ausgangsspannung von 5 bis 20KV eingestellt werden. Dabei zieht der Wandler eine Leistung von 100mA bis 1,5A! Achtung! Der liniarregler wird bei maximaler Leistung sehr heiß, entweder ihr dimensioniert die Regelung anders oder vergrößert die Kühlfläche. Bei mir wird er nur handwarm, bei einer Ausgangsspannung von 15KV und einer gesamt Stromaufnahme von 300mA für meine Bedürfnisse ist das voll zufriedenstellend! Bitte beachtet die Kondensatoren! Die im Schaltplan angegebenen Werte sind Richtwerte! Ich habe mittels Oszilloskop genau auf 1,4 kHz abgestimmt weil dort der Wirkungsgrad meines Aufbaus am höchsten ist. Je nach verwendeten Bauteilen und Trafos können die Toleranzen, die Arbeitsfrequenz des Ozillators einige hundert Hz verschieben! Bei einigen Zeilentrafos ist der optimale Wirkungsgrad bei einigen kHz. Hier könnt ihr nur versuchen die Max. Leistung bei geringer Stromaufnahme mittels Oszillator-Frequenzverstellung zu finden. Das erfordert aber minsesten ein Oszilloskop oder ein gutes gehör ;) zur Not geht auch folgendes: anstelle des Trafos nimmst du dir einen alten Lautsprecher mit einem vorwiederstand von 1k ohm und lässt bei YouT... Einen Frequenztest durchlaufen, dieser geht meist von 1Hz bis viele hundert kHz wenn beide Töne gleich hoch klingen, hast du deine Arbeitsfrequenz grob ermittelt. Die rot eingekreisten Kondensatoren sind die Werte, die eingesetzt werden müssen. Aber Achtung! die Schaltung ist universell, uns interessieren die Werte die eingekreist sind, also zwischen 0,5n und 10n. Es ist jeweils nur ein Kondensator anzuschließen! Je nach gewünschter Frequenz.

Wir messen die Ausgangsspannung des Aufbaus. Dazu habe ich mir einen Spannungsteiler 1:100 gebaut. Er besteht aus 99x 10Mohm Wiederstände, die in Reihe geschaltet 990Mohm ergeben.Das ganze wurde in Epoxid eingegossen um Koronabildung und Ozon zu vermeiden. Auserdem wird bei der Ionisation der Luft auch Energie verbraucht diese fehlt uns logischerweise dan beim Messen und es wird eher ein schätzen als ein messen! Warum nur 99 Wiederstände? Weil das Multimeter das ich hier verwende (altes Gerät das kaputt gehen darf😅) einen Eingangswiederstand von 10Mohm hat und in Reihe geschaltet den hundertsten Wiederstand bildet. Somit wird jetzt der hundertste Teil der Spannung angezeigt siehe Bild 4. Dort wird 71VDC angezeigt das mal einhundert ergibt 7,1KV.

Nun ist die Platine fast fertig. Die spannungsführenden Bauteile, werden mit rot/grün Epoxidharz vergossen, damit keine unerwünschten Überschläge/ Entladungen entstehen oder ungewollte berührungen stattfinden.



